Engelorakel: Der aktuelle Orakel Tarot Ratgeber
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Engelporträt: Erzengel Chamuel

Der Weg der Mitte

Der Weg der Mitte

Der Erzengel Chamuel ist ein Charakterwesen, eine Gestalt mit zwei Seiten. Ihm werden dunkle wie auch helle Charaktereigenschaften zugeschrieben. Das Wortes „Chamuel“ kann mit „Gott ist mein Ziel“ übersetzt werden. Der Engel ist also eine Art Wegweiser. Vielmehr noch zeigt der Name eine innere Einstellung mit der man sein Leben leichter bewältigen kann.

Nun leben wir Menschen im gesellschaftlichen Miteinander. Das birgt Reibereien und Anpassung. Erst Gesetze und Regeln ermöglichen die Gemeinschaft. Als Individuen können wir im Konflikt mit diesen Regeln stehen. Sie beschneiden uns in unserer Selbstbestimmung. Zwischen Selbstbehauptung und Anpassung ist immer wieder abzuwägen. Das macht das Leben durchaus kompliziert. So manche Menschen tendieren zu Extremen. Das einen Extrem ist Egoismus und Herrschsucht, das andere Selbstaufgabe, Unterwürfigkeit. Erzengel Chamuel hilft uns, zwischen diesen beiden Polen unser Handeln auszutarieren. Seine Kraft hilft uns Aggressionen in Verständnis umzuwandeln, sodass gemeinsam kooperiert anstatt gestritten wird. Mit Strenge und Mut unterstützt er uns in Situationen, in denen wir uns unterdrückt fühlen.

So lehrt uns Chamuel, mit Bestimmtheit und Tapferkeit alle Hindernisse zu überwinden. Damit ist er Mentor und Beschützer. In Darstellungen zeigt er sich häufig als grüne Funken sprühende Gestalt in Rot. Als Symbol für Chamuel wird meist ein gleichschenkliges Dreieck und zwei parallele geschwungene waagerechte Linien verwendet, die das Dreieck schneiden. Das ist der Weg zu Gott. Gott als Dreieinigkeit wird mit dem Dreieck repräsentiert wird. Der Weg zu Gott ist der Weg der Mitte: Toleranz und Mildtätigkeit. Indem er den Menschen die göttliche Schönheit näher bringt, zeigt er uns einen Weg zur Harmonie zwischen uns, zwischen Mensch und Natur und zwischen Mensch und Gott. Der Erzengel fördert so das Mitgefühl, Verständnis und die Versöhnung.

© panthermedia.net/ michaeldb (Michael Brown)

Engelkarten mal anders

Dunkel Engel

Dunkel Engel

Engelkarten werden für gewöhnlich mit verzierten Orakelkarten und meist sehr bunten Heiligen- und Puttenbildern in Verbindung gebracht, die Lebensweisheiten überbringen. Sieht man von den kitschigen Bildern ab, bleiben meist nur einfache Sprichwörter und Ratschläge. Doch die Auseinandersetzung mit den Engelkarten kann sich lohnen, denn es gibt auch Ausnahmen. Zum Beispiel das im Jahr 2007 im Königsfurt Verlag erschienene „Engels-Tarot“ kommt zunächst wie ein gewöhnlich kitschiges Engelkartendeck daher. Bei genauerer Betrachtung der Karten ist jedoch festzustellen, dass es anstelle von prunkvollen Bildern zahlreiche Karten mit starken Charakteren gibt, die nur durch die Kraft des Bildes Aussagen vermitteln.

Die düsteren Engel

Das Engels-Tarot verzichtet auf den Engelkarten-Kitsch. Die Karten wirken sogar eher düster und Furcht einflößend. Es lassen sich nur wenige kräftige Farben finden und in den dargestellten Szenen ist selten die Sonne zu sehen. Vielmehr dominieren Wolken, Unwetter, Stürme und dunkle Räumlichkeiten. Der türkisfarbene und ungewöhnlich breite Rand der Karten hellt das Gesamtbild auf. Die traditionellen Namen der Trümpfe und kleinen Arkana wurden beibehalten. Die eindeutige Sprache der Bilder macht dieses Tarot ideal für Anfänger. Positiv fällt auf, dass auf religiöse Darstellungen verzichtet wurde. Daher eignet sich das Tarotdeck für eine religionsunabhängige Nutzung. Die Abbilder weisen viele neue Ideen auf, wobei ein manches Bild an einem Rider-Waite-Klon erinnert. Oft stehen die Personen bei den klassischen Rider-Waite-Szenen mit ihren Problemen alleine. Doch bei diesen Engelkarten wandeln sich die Situation auch mit höllischer Hilfe zum Positiven. Engel und Teufel erscheinen oft gemeinsam auf einem Bild, was an das Prinzip von Gut und Böse erinnert.

panthermedia.net/Maureen Breitkreuz

Engel-Seminar im Oktober mit Esther Studer

In einem Engelseminar kann man erlernen, zu erkennen, welche Wesen für einen Kontakt bereit sind.

In einem Engelseminar kann man erlernen, zu erkennen, welche Wesen für einen Kontakt bereit sind.

Mit dem Titel „Unsere Engel unterstützen und begleiten uns im Alltag“ bietet Esther Studer am Sonntag, den 21. Oktober 2012, ein Engelseminar im Schweizer Schaffhausen an. Die Botschaften der Engel zu hören und zu verstehen ist das Ziel des Seminars. Denn die Lichtgestalten können in so mancher Lebenssituation und Entscheidung helfen. So können sich Teilnehmer selbst Rat für das eigene Leben holen oder lernen, wie sie anderen Menschen als Engelmedium unterstützen können.

Studer ist Reiki-Lehrerin und diplomierte Pflegefachfrau. Sie ist Expertin für Engelsbotschaften und fungiert als Engelmedium. Weiteren Rat gibt sie auch mithilfe des Kartenlegens nach Madame Lenormand und des Pendelns.

Um zu erkennen, welche Wesen für einen Kontakt bereit sind, stellt Studer zuerst im theoretischen Teil ihres Seminars die verschiedenen Erzengel und Meisterwesen vor. Sie erklärt die karmischen Wirkung im Zusammenhang mit den Erzengeln und bringt die Engelssymbole zur Anwendung. Der Vortrag wird immer wieder durch Meditationsübungen unterbrochen. Ist das Grundwissen über alle Erzengel und Meisterwesen bei den Teilnehmern gefestigt, geht es in den praktischen Teil des Seminars. Die Teilnehmer werden den Kontakt mit Erzengeln und Meisterwesen suchen. Verschiedene Meditationsübungen werden helfen die Botschaften der Engeln wahrzunehmen.

Das Seminar richtet sich an Fortgeschrittene, die bereits über Grundkenntnisse hinaus gewachsen sind. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer benötigt einen spirituellen Bezug zu den Engeln. Die Vorraussetzung für die Teilnahme also ist die Offenheit gegenüber dem Kontakt mit Engeln. Das heißt nicht, dass bereits Kontakt zu Engeln bestehen muss, denn das wird während des Seminars gelernt.
Wer den Rat der Engel sucht, kann sich bis zum 11. Oktober 2012 für das Seminar anmelden.

© panthermedia.net/24994 (Nils Steindorf-Sabath)

Doreen Virtue

Doreen Virtue hat u. a. das Engeltarot geschaffen.

Doreen Virtue hat u. a. das Engeltarot geschaffen.

Die bekannte Buchautorin, Psychologin und Familientherapeutin Doreen Virtue beschäftigt sich in ihren Arbeiten vor allem mit übernatürlichen Phänomenen und wie diese die Leben der Menschen beeinflussen. Sie versteht sich auch als Metaphysikerin, die sich seit ihrer Kindheit intensiv mit dem Übernatürlichen auseinandersetzt.

Die Begabung, den Kern der Dinge zu sehen und nicht nur die Oberfläche, hat sie von ihren Eltern geerbt, die sich ebenfalls mit übernatürlichen Phänomenen beschäftigt haben. Doch Doreen Virtue ist nicht nur an spirituellen Dingen interessiert, sie hat auch einen Doktor in Psychologie und versucht die wissenschaftliche Seite und die spirituelle zu verbinden, denn für sie muss beides kein Widerspruch sein. Die Arbeit in ihrer Praxis und auch als Autorin zahlreicher Bücher verbindet sie mit ihren Erfahrungen. Ob nun Heilung durch die Kraft der Engel oder die Kommunikation mit Geistern – ihre Erlebnisse bilden die Grundlage ihrer breitgefächerten Arbeit. Seit 1989 gibt sie nun schon Workshops und hilft den Menschen, deren eigene Erlebnisse besser zu verstehen.

Die Engelstherapie hat schon vielen Menschen geholfen, und ihre Bücher und CDs zu diesem Thema sind sehr begehrt. Natürlich ist Doreen Virtue auch in die Kunst des Tarots eingeweiht. So hat sie zusammen mit Radleigh Valentine ein Tarot-Deck geschaffen, welches sich dem Thema Engel widmet, das Engel-Tarot. Dieses Tarot hat eine besonders sanfte Schwingung und ist vollkommen gegensätzlich zum Crowley-Tarot, welches eher düster erscheint. Bei allen Fragen und Unsicherheiten bietet das Engel-Tarot eine sichere und beruhigende Methode der Lebenshilfe. Überhaupt kommt es Virtue darauf an, dass Engel einem eine große Hilfe in vielen Lebenslagen sind, sie aber viel zu selten wahrgenommen und ihre Ratschläge befolgt werden. Inzwischen gehören sogar große Unternehmen zu Doreens Kunden und nehmen ihre Engelstherapie in Anspruch.

© Dragana Petrovic – Fotolia.com