Engelorakel: Der aktuelle Orakel Tarot Ratgeber
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Hierarchie der Engel

Die Himmelspforte

Die Himmelspforte

Wer sich in den Himmel sehnt, sollte vorsichtig sein, dass er nicht auf eine egalitäre Gemeinschaft hofft. Denn auch im Himmel herrschen Klassenunterschiede. So zumindest nach der Vorstellung, die in den Engelkarten vermittelt wird. Die Engel der Engelkarten sind in drei Himmel hierarchisch geordnet, die wiederum auch noch in weitere Untergruppen unterschieden werden können.

 

Erster Himmel

Der oberst Himmel, also die Klasse der Herrschenden sind die Engel des dritten Himmels. Das sind die Cherubim, Seraphim und die Throne. Sie sind wie Gott selbst für die Schöpfung verantwortlich. Sie formen unsere Welt. Der Seraphim benutzt für seine Gestaltung der Welt das Licht. Er unterstützt den Menschen in seiner spirituellen Entwicklung. Sein Ziel ist es, dass der Mensch vor seinem Tod mit dem Göttlichen verschmilzt.

Der Cherubim ist ein Wächter der Weisheit. So stand er damals vor den Türen des Paradieses, um den Zugang zum Baum der Erkenntnis zu versperren. Der Cherub gibt den Menschen den Gedanken der Einheit allen Lebens. Während der Seraphim die Menschen in Liebe mit dem Göttlichen eint, so vereint der Cherub den Menschen mithilfe des Verstands. Der Throne ist der Handwerker unter ihnen. Er wandelt Gedanken in Materie um.

Zweiter Himmel

Die zweite Klasse der Engel lebt im zweiten Himmel. Sie verbinden den Menschen nicht mit dem Göttlichen, sondern untereinander. Tugenden, Herrschaftssysteme und Mächte sind die Mittel dieser Engel, die dem Menschen helfen, für einander Verständnis zu entwickeln und einander in Lieben zu begegnen.

Dritter Himmel

Die unterste Ebene ist der erste Himmel. Zu diesem Himmel gehören die Erzengel, Engelfürsten und Schutzengel, die den Menschen am nächsten stehen. Während die Engelfürsten für den Schutz ganzer Nationen zuständig sind, kümmern sich die Schutzengel um den einzelnen Menschen. Der Erzengel ist Bote des Göttlichen. Durch die Offenbarung des Göttlichen will er die spirituelle Entwicklung der Menschen unterstützen.

© panthermedia.net/jgroup (James Steidl)

Engelporträt: Erzengel Chamuel

Der Weg der Mitte

Der Weg der Mitte

Der Erzengel Chamuel ist ein Charakterwesen, eine Gestalt mit zwei Seiten. Ihm werden dunkle wie auch helle Charaktereigenschaften zugeschrieben. Das Wortes „Chamuel“ kann mit „Gott ist mein Ziel“ übersetzt werden. Der Engel ist also eine Art Wegweiser. Vielmehr noch zeigt der Name eine innere Einstellung mit der man sein Leben leichter bewältigen kann.

Nun leben wir Menschen im gesellschaftlichen Miteinander. Das birgt Reibereien und Anpassung. Erst Gesetze und Regeln ermöglichen die Gemeinschaft. Als Individuen können wir im Konflikt mit diesen Regeln stehen. Sie beschneiden uns in unserer Selbstbestimmung. Zwischen Selbstbehauptung und Anpassung ist immer wieder abzuwägen. Das macht das Leben durchaus kompliziert. So manche Menschen tendieren zu Extremen. Das einen Extrem ist Egoismus und Herrschsucht, das andere Selbstaufgabe, Unterwürfigkeit. Erzengel Chamuel hilft uns, zwischen diesen beiden Polen unser Handeln auszutarieren. Seine Kraft hilft uns Aggressionen in Verständnis umzuwandeln, sodass gemeinsam kooperiert anstatt gestritten wird. Mit Strenge und Mut unterstützt er uns in Situationen, in denen wir uns unterdrückt fühlen.

So lehrt uns Chamuel, mit Bestimmtheit und Tapferkeit alle Hindernisse zu überwinden. Damit ist er Mentor und Beschützer. In Darstellungen zeigt er sich häufig als grüne Funken sprühende Gestalt in Rot. Als Symbol für Chamuel wird meist ein gleichschenkliges Dreieck und zwei parallele geschwungene waagerechte Linien verwendet, die das Dreieck schneiden. Das ist der Weg zu Gott. Gott als Dreieinigkeit wird mit dem Dreieck repräsentiert wird. Der Weg zu Gott ist der Weg der Mitte: Toleranz und Mildtätigkeit. Indem er den Menschen die göttliche Schönheit näher bringt, zeigt er uns einen Weg zur Harmonie zwischen uns, zwischen Mensch und Natur und zwischen Mensch und Gott. Der Erzengel fördert so das Mitgefühl, Verständnis und die Versöhnung.

© panthermedia.net/ michaeldb (Michael Brown)